Wir alle stehen in der Verantwortung, den sozialen Frieden in unserem Kanton und in unserem Land sicher zu stellen
3. November 2026
Fraktionserklärung
Wie die Aargauer Zeitung am 2. November 2026 berichtete, kam es in Zürich und Basel zu gewalttätigen Ausschreitungen, die an die Unruhen in Paris erinnerten. Auch die jüngsten Ausschreitungen in Deutschland geben Anlass zur Sorge. Sorge vor allem auch, dass es sich um junge Menschen handelt, die zum Teil kaum einschätzen können, was sie verursachen. Was als Demonstration beginnt, kann innert kurzer Zeit in Gewalt, Brandstiftung, Sachbeschädigungen und Angriffen auf die Polizei eskalieren.
Die Ereignisse zeigen, dass gewaltbereite Gruppierungen auch in der Schweiz bereit sind, die öffentliche Ordnung massiv zu stören und die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Einsatzkräfte zu gefährden. Es darf nicht sein, dass sich solche Zustände auch im Kanton Aargau etablieren oder die Behörden von einer solchen Entwicklung überrascht werden.
Daher ist es unsere Pflicht, Einfluss zu nehmen, präventiv nach Lösungen zu suchen und uns einzusetzen, dass wir solche Aktionen verhindern können. Wir alle müssen uns mit unserer Erfahrung und unseren Möglichkeiten engagieren, damit wir in unserem Kanton und in unserem Land den sozialen Frieden weiterhin aufrecht halten können.
Insbesondere die Pol-Parteien links und rechts sind aufgefordert den jungen Menschen aufzuzeigen, dass Gewalt und Zerstörung keine Mittel sind, um die Aufmerksamkeit zu erhalten, die notwendig wäre.
Unsere Mitte Partei setzt sich für den Zusammenhalt ein und wir appellieren an alle, dies auch zu machen.
Wie der AZ kürzlich zu entnehmen war, ruft die Juso vom 20. bis zum 22. November zu einem nationalen Jugendstreik auf. Für die Mitte ist dies der falsche Weg. Die Lösung muss sein, dass wir uns gemeinsam dafür einsetzen, für unsere jungen Menschen andere Wege zu suchen und mit uns zu finden, um auf mögliche Probleme aufmerksam zu machen.
Halten wir es wie Jimi Hendrix, der einmal sagte: «Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden.»
Noch ist Zeit. Machen wir es.
